Die Kunst der Begegnung

Ein Verein, um die Schönheit des Lebens zu zelebrieren, nach Bedarf und Gegebenheit, immer dem Augenblick entsprechend. Hier ein paar unserer Highlights:

Free hug 23.12.2017

An diesem Tag haben wir die Welt und ihre Menschen umarmt. In Kooperation mit der Galerie 20erhaus haben wir uns an mehreren Stellen in der Rieder Innenstadt positioniert. Es war wie ein Rausch, ...

Begegnungs-abende in der Galerie der IKG 17.2.20217

Im Zuge der sogenannten Flüchtlingswelle waren auf einmal viele Menschen da. Im Grunde genommen wollten wir der Angst vorbeugen. "Wir" hatten Angst und "die" hatten Angst. Also mal los und schauen, wer da aller ist. Die Innviertler Künstlergilde hat ihre ...

nussöl 2019

Viele Nüsse, viele Menschen, viel Zeit.

Der Verein Ried-hilft hat vielen Menschen geholfen, so schön unkompliziert, social media machts möglich. Einer hat was gebraucht, wer anderer hats gewusst, allen war geholfen. Eine super ... 


Tassenpost - Dezember 2020

 

 

Lieber freundlicher Mitmensch,

diese Tassenpost ist bei dir gelandet, weil du ein freundlicher Mensch bist, das kann gar nicht anders sein.

Jede echte Tassenpost birgt eine Geschichte. Hier ist sie: ...

 


Global Water Dance 2015

Global Water Dance ist ein weltweites Projekt, das dem Schutz des Wassers gewidmet ist. Auf der ganzen Welt werden zur selben Zeit Choreographien gezeigt, die der Wasserproblematik des jeweiligen Ortes entsprechen. In einem zweiten Teil wird ein globaler Teil gezeigt, der weltweit gleich ist und auf Laban´schen Bewegungsabläufen beruht. Anschließend wird das Publikum mit einfachen Sequenzen mit eingebunden. Wir waren 2015 am Linzer Hauptplatz mit dabei und 2016 beim Friednsfest Attersee. Wir - das war eine kleine Gruppe Laientänzer und ich. Die Laientänzer*innen waren sehr mutig, sich im öffentlich Raum tanzend zu zeigen, das traut man sich nicht so leicht. Unser Auftritt beim Friedensfest am Attersee erlebte seinen Höhepunkt, indem wir anschließend den Ulmentanz mit vielen der Anwesenden getanzt haben: Der Ulmentanz ging als Tanz des Friedens um die Welt, als Joana Macy, bekannt von der Tiefenökologie, in Tchernobyl begann mit den Einwohner*innen die Traumen aufzuarbeiten. Dieser Tanz erlöste sie aus der Schockstarre. Ich erzählte diese Geschichte beim Friedensfest, und wir tanzten ihn gleich zwei Mal hintereinander. Danach konnte sich keiner der Anwensenden aus dem Moment herauslösen, und so blieben wir alle einfach im Kreis stehen. Es gab nur eine Art, wie man sich daraus lösen konnte, und das war eine schweigende Umarmung. So begannen wir uns zu umarmen, ich glaube, jeder hat jeden umarmt. Das hat schon einige Zeit in Anspruch genommen und war eines vom Schönsten, das ich je erlebt habe.

Kleidertausch im prominenten leerstand

Es war soooo schön! Durch die Aufforderung, oder soll ich sagen "Ermutigung", nur schöne Dinge zu bringen, entstand wie von Zauberhand eine ganz besondere Stimmung. Wir haben darum gebeten, die schönen Erlebnisse, die mit den Kleidungsstücken in Verbindung gebracht wurden, aufzuschreiben und mit zu verschenken. Sozusagen dem Kleidungsstück die letzte Ehre zu erweisen, wenn es aus dem eigenen Leben tritt. Uih, und etliche Besucher*innen haben schon zuhause schöne Etiketten gebastelt und ganz besondere Momente ihres Lebens draufgeschrieben, so dass die neuen Besitzer*innen gleich eine schöne Geschichte dazu erhielten. Das ging von: "Mit meinem allerersten selbstverdienten Geld gekauft", über "bei meinem ersten Kuss getragen" bis hin zu "mein allererster Ball im Jahr 1962, und vollkommen selbst genäht". Letzeres Kleinod habe ich noch und ist Inspiration für mein nächstes Projekt, das ich aber noch nicht verrate!